Strittige Einschätzungen zum Islam von Elmar Theveßen (ZDF) im PI-NEWS-Interview von 2012

Ein großes Hindernis bei der Aufklärung über die Gefahren, die die vielen politischen Bestandteile des Islams für unsere Gesellschaft bedeuten, ist die Berichterstattung des Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen. Vor allem auch bedingt durch die Tatsache, dass sich sowohl ARD als auch ZDF in den vergangenen beiden Jahrzehnten ideologisch immer weiter nach links bewegt haben. Angeleitet von dieser Weltanschauung haben es die mehrheitlich rotgrün orientierten Journalisten unterlassen, objektiv und faktisch über diese ungeheure Bedrohung für unsere freie und demokratische Gesellschaft zu informieren. Noch schlimmer, der Islam wurde vielfach in Schutz genommen, verharmlost und sogar falsch dargestellt.

Elmar Theveßen ist eines der Aushängeschilder des Öffentlich-Rechtlichen Fernsehens. Als Leiter des ZDF-Studios in Washington geriet er in der letzten Zeit immer öfter in die Kritik, da er seine ganz offensichtlich links-ideologisch beeinflusste Meinung immer wieder in seine Berichterstattung und Interviews einfließen lässt. Mit rechtskonservativen Ansichten und den Republikanern scheint ihn eine tiefe Abneigung zu verbinden. Besonders deutlich kam dies nach der Ermordung von Charlie Kirk zum Vorschein, dem er mehrfach unterstellt hatte, sich für die Steinigung von Homosexuellen ausgesprochen zu haben, was eine klare Falschbehauptung war.

Auch in Bezug auf die Politik von Donald Trump, den er ebenfalls aus innerer Überzeugung kategorisch ablehnt, lässt er die journalistische Objektivität und Seriösität vermissen, die man bei einem hochdotierten Angestellten des von der Allgemeinheit bezahlten GEZ-Fernsehens eigentlich voraussetzen müsste. So bezeichnet er die Abschiebungen von illegalen Migranten, die derzeit in den USA durch die Trump-Regierung verstärkt stattfinden, immer wieder als „Deportationen“, um damit wohl unterschwellig die Assoziation mit Nazi-Maßnahmen zu vermitteln. Dabei besteht zwischen „Abschiebungen“, bei denen die Menschen in ihre Heimatländer zurückgebracht werden, und „Deportationen“, wo Menschen aus ihrem Heimatland weggebracht werden, ein großer Unterschied.

Seine Anti-Trump-Einstellung brachte Theveßen auch dazu, selbst in der Wahlnacht vom 16. auf den 17. Dezember 2024 noch geradezu verzweifelt die Durchhalteparole zu verkünden, dass die Kandidatin der linksgerichteten Demokraten noch gewinnen könne – selbst als schon so gut wie feststand, dass Kamela Harris klar verloren hatte und Donald Trump der 47. Präsident der Vereinigten Staaten sein wird. Auch hier war bei ihm wieder einmal der linke Wunsch Vater des Gedankens.

NiUS hatte bereits im September vergangenen Jahres weitere Negativ-Framings von Theveßen in Bezug auf das Trump-Umfeld im Artikel „Die Akte Theveßen“ dokumentiert:

Er rückt den jüdischen Trump-Berater Stephen Miller in die Nähe der Ideologie des Dritten Reiches. Er behauptet, Trumps Berater und ehemaligem Stabschef im Weißen Haus, Russell Vought, plane ein Führerprinzip für Amerika. Er verunglimpfte Donald Trump wörtlich als „Faschisten“ – und verklärte zugleich den offensichtlich geistig abbauenden Joe Biden zum stabilen Staatsmann.

Die inflationäre Nazi-Beschuldigung als Standardwaffe. Die ständige Dämonisierung amerikanischer Konservativer. Die Verklärung der eigenen politischen Verbündeten. Was Theveßen betreibt, ist kein Journalismus im klassischen Sinne, sondern der Export gescheiterter Vergangenheitsbewältigung nach Washington – mit der Konsequenz, dass er in dem Land, in dem er zu Gast ist, überall Faschisten und Nazis wittert, sogar bei den einstigen Alliierten, die Hitler besiegten.

Genauso, wie in Deutschland die AfD vom Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen permanent in den Rechtsextremismus und Faschismus geframt wird, geschieht das durch Theveßen & Co mit den Republikanern in den USA. Hierzulande ist das System besonders „effektiv“, indem der Verfassungsschutz den von den Altparteien kontrollierten Innenministerien unterstellt ist, dort die „gewünschten“ Bewertungen als vermeintlich „gesichert rechtsextrem“ erstellt werden und dann diese Botschaften über die Öffentlich-Rechtlichen Medien permanent ins Volk gesendet werden. „Aktuelle Kamera“ reloaded. Die einseitige Propaganda verfehlt ihre Wirkung natürlich nicht.

Die mit einer KI-generierten Szene und einer alten thematisch falschen Filmaufnahme von 2022 manipulierte Reportage seines Washingtoner Büros für das Heute Journal vom 15. Februar dieses Jahres verteidigte Theveßen in der internen ZDF-Sitzung vom 23. Februar, an der 1100 Mitarbeiter teilnahmen, als „vom Wort her richtig“. Obwohl das Wort auf gefälschte Bilder getextet war.

Bezeichnend, dass in dieser Sitzung ein Mitarbeiter feststellte, in vielen ZDF-Nachrichtensendungen würde das eigene Weltbild immer wieder bestätigt, statt objektiv und faktenorienitert zu berichten. Die immer wieder vorgenommene „Schwarz-Weiß-Malerei“ würde keinesfalls zur Glaubwürdigkeit des ZDF beitragen. So müsse Donald Trump beispielsweise immer als der Böse dargestellt werden, selbst wenn er etwas Richtiges mache. Dies alles würde auch beim ZDF zu den vom „Spiegel“ bekannten „Relotius-Momenten“ führen.

In der NIUS-Morgensendung vom 25. Februar wurde hervorragend dokumentiert, wie unehrlich das ZDF auf die Aufdeckung des KI-Skandals reagierte und zunächst diese Manipulationen zu vertuschen versuchte. Hier im Video ab TC 1:00:30. Die Einlassung von Theveßen ist ab TC 2:05:10 zu sehen. Der frühere ARD-Mitarbeiter Alexander Teske, der das höchst aufschlussreiche Buch „Inside Tagesschau“ veröffentlichte, war als Gast in dieser starken Sendung zugeschaltet und kommentierte die untragbaren Zustände beim ZDF, die er genau so auch von der ARD kennt.

Islamkritiker hatten bereits im Jahr 2012 mit Elmar Theveßen eine Bekanntschaft gemacht, als in einer Reportage des ZDF Heute Journals die Teilnehmer des ersten weltweiten Counter-Jihad-Treffens in Stockholm,  u.a. der renommierte Islamkritiker Robert Spencer aus den USA, als „Rechtsradikale“ diffamiert wurden, die zu „Hass gegen Muslimen“ anstiften würden. „Anti-Nazi-Demonstranten“ seien gegen sie „im Einsatz“ gewesen.

Da Theveßen zu dieser Zeit Leiter der ZDF-Hauptredaktion „Aktuelles“ und stellvertretender Chefredakteur des ZDF war, begann Michael Stürzenberger, der auch in Stockholm anwesend war, zunächst per Email einen Austausch mit Theveßen. Jener stimmte dann einem schriftlichen Interview mit drei Fragen zum Thema Islam zu, das bei PI-NEWS veröffentlicht wurde.

Grundsätzlich ist es natürlich positiv zu bewerten, dass sich Theveßen damals mit einem Islamkritiker der Freien Medien austauschte. Aber es ist wichtig, sich diese Gedankenwelt aus dem Jahre 2012 noch einmal vor Augen zu führen, denn sie zeigt in wesentlichen Punkten eine verharmlosende Bewertung des Islams, die sich bis heute nicht geändert hat. Auszüge aus den Aussagen Theveßens:

„Der Koran enthält – wie Bibel (Leviticus und Deuteronomium), Torah und Talmud – eine Reihe von Zitaten, die die Tötung als Strafe z.B. für Gotteslästerung, für den Religionswechsel, für Ehebruch, sogar für die Missachtung der elterlichen Autorität vorsehen.“

„Auch die Anwendung kriegerischer Gewalt wird in Christentum, Judentum und Islam, leider, nicht kategorisch abgelehnt oder verboten – nicht einmal im neuen Testament. Insofern können einzelne Stellen all dieser Schriften, obwohl es in allen auch Nicht-Tötungsgebote gibt, zur Rechtfertigung von Gewalt missbraucht werden.“

„Die Suren des Koran sind deshalb wie die Vorschriften der anderen Bücher, jeweils aus der Zeit ihrer Entstehung zu sehen. Der Jihad im Sinne physischer Gewalt wird in der zweiten Sure etabliert, und zwar im Wortlaut als Selbstverteidigung.“

„Aber entscheidend ist, dass sich Religion nicht im Dogma manifestiert, sondern im Verhalten des Einzelnen.“

„Die gesamte Terrorismusforschung der letzten zehn Jahre belegt, dass die meisten Terroristen nicht von ihrer religiösen sondern ihrer politischen Überzeugung angetrieben sind.“

„Über 90 Prozent der Muslime in Westeuropa lehnt Angriffe gegen Zivilisten ab und will auch nicht unter der Scharia mit ihren drakonischen Strafen leben.“

„Anhand harter Zahlen lässt sich auch belegen, dass es keine Islamisierung Europas gibt, wie Sie behaupten, und dass es auch keine „demographische Eroberung“ geben wird.“

„Ja, im Koran gibt es Kampfbefehle, aber auch Tötungsverbote.“

„Ein Anspruch auf die Unterwerfung der nicht-muslimischen Welt findet sich nicht im Koran.“

„Die überwältigende Mehrheit lehnt jede offensive Gewalt und auch eine Unterwerfung aller Nicht-Muslime ab.“

„Neben dem Tötungsverbot in der 5. Sure wird auch in der 6., 17., 18. und 25. Sure das Tötungsverbot aus den zehn Geboten des alten Testaments bekräftigt.“

„Die sogenannte Abrogation ist unter Islamgelehrten heftig umstritten. An sieben Stellen im Koran wird seine Unveränderlichkeit proklamiert. Nur an einer Stelle, der 2. Sure, ist davon die Rede, dass ein neuer Ausspruch einen alten ersetzt, wenn dieser alte in Vergessenheit gerät oder zurückgenommen wird.“

„Von der „Islamisierung“ Europas reden nur ein paar islamistische Prediger, eine winzige, extremistische Minderheit im Islam.“

„Den angeblichen „Geburten-Jihad“ gibt es nicht, wie die Fakten belegen“

Diese Aussagen zeigen, wie beschönigend und verharmlosend ein zentraler Akteur des ZDF den Islam im Jahre 2012 bewertete. Vermutlich hat er bis heute seine Meinung nicht geändert, da sie auch weiterhin in die Berichterstattung des ZDF passt.

Bei PI-NEWS wurden diese äußerst strittigen Aussagen Theveßens schon im damaligen Artikel über das Interview am 30.11.2012 mit 154 Kommentaren intensiv diskutiert. Interessant dürfte sein, wie es sachkundige Leser jetzt sehen. Daher hat PI-NEWS dieses Interview nochmal veröffentlicht und freut sich über jeden, der dort mitkommentiert.

 

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