Ist ein Attentäter mit „Mein Kampf“ und Koran ein rechtsextremistischer Islam-Anhänger oder ein islamistischer Hitler-Fan?

Am Abend des 2. April bestieg ein 20-jähriger in Aachen den ICE und ließ anschließend Feuerwerkskörper explodieren, die mit Kunststoffkugeln bestückt waren, im Polizei-Jargon „Softair-Granaten“ genannt. Damit verletzte er 12 Menschen, die hauptsächlich Hautverletzungen und Knall-Traumata davontrugen. Als er festgenommen wurde, fanden die Polizisten in seinem Rucksack Rauchgranaten. Bei sich trug der Attentäter auch zwei Messer und hatte laut FOCUS vom Zug aus per Email auch angekündigt, „so viele Menschen wie möglich töten“ zu wollen. Das klingt verdächtig nach dem Koran-Imperativ „Tötet die Ungläubigen, wo immer Ihr sie findet“ und demzufolge nach einem islamistischen Terroranschlag.

Die BILD-Zeitung berichtet (siehe Titelfoto), dass bei dem Täter neben Hitlers „Mein Kampf“ auch noch der Koran gefunden wurde. Und der „deutsche Staatsangehörige“ sei als „Rechtsextremist“ bekannt.

Mit welchem Phänomen haben wir es hier zu tun – ein Rechtsextremist, der den Islam mag oder ein Islamist, der Hitler gut findet?

Von der letzteren Spezies gibt es weitaus mehr. Wer sich fragt, warum in der Türkei und der arabischen Welt „Mein Kampf“ ein Bestseller ist und viele Islamisten Hitler verehren, bekommt in nicht wenigen ideologischen Gemeinsamkeiten zwischen dem Politischem Islam und National-Sozialismus die Antwort:

Nachdem die Anhänger der „Grauen Wölfe“ auch als „Rechtsextremisten“ bezeichnet werden, könnte hier die gemeinsame Klammer greifen: ein türkischer Nationalist mit islamistischem Gedankengut. Man darf gespannt sein, wenn der Vorname des Attentäters veröffentlicht wird. Dann haben wir es mit einem türkisch-stämmigen rechtsextremistischen Islamisten zu tun.

Variante zwei könnte auch ein national-sozialistisch orientierter deutscher Konvertit sein.

Die Gemeinsamkeiten führten schon im Dritten Reich zusammen, als sich der Großmufti von Palästina auf ideologischer Ebene hervorragend mit Adolf Hitler verstand. Mohammed Amin al-Husseini, der auch SS-Gruppenführer war, zeigte sich beispielsweise vom Nazi-Plan der Ausrottung der Juden sehr angetan:

Der Großmufti hatte auch die SS-Division „Handschar“ mit über 30.000 freiwilligen Moslems gegründet und fand die Machtergreifung der National-Sozialisten in Deutschland schon sehr früh als äußerst lobenswert:

Hitler wiederum sah im Politischen Islam viele Aspekte, die seiner national-sozialistischen Gesinnung entsprachen:

Auch SS-Reichsführer Heinrich Himmler sah vor allem auch in den kämpferisch-militärischen Aspekten ideologische Gemeinsamkeiten zwischen dem National-Sozialismus und dem Politischen Islam:

Das Dschihad-Prinzip mit der Märtyrer-Ideologie und der Belohnung der Kämpfer, die „töten und getötet werden“, im Paradies mit 72 Jungfrauen und weiteren Freuden hatte es dem Reichsführer besonders angetan:

Der Großmufti konkretisierte die Gemeinsamkeiten zwischen Politischem Islam und National-Sozialismus noch auf weitere Bereiche:

Dass beim Attentäter von Frankfurt sowohl „Mein Kampf“ als auch der Koran gefunden wurde, ist kein Wunder. Adolf Hitler und sein Buch“Mein Kampf“ erfreuen sich in vielen islamischen Ländern großer Beliebtheit:

Für viele Mainstream-Medien scheint es aber derzeit regelrecht ein Aufatmen zu geben, dass sie diesen Attentäter ausnahmsweise mal nicht als Islamisten bezeichnen müssen, sondern man ihm das Label „Rechtsextremist“ verpasssen kann. Aber dieses Framing dürfte wohl zumindest in dieser Einseitigkeit nicht allzulange zu halten sein..

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