Der Koran gilt im Islam als das direkte Wort des Gottes Allah, das dem islamischen Propheten Mohammed über den Erzengel Gabriel mitgeteilt worden sei. Mohammed konnte weder lesen noch schreiben, daher wurde das ihm Geoffenbarte von seinen Gefährten teilweise schriftlich festgehalten. Nach dem Tod Mohammeds 632 n. Chr. veranlasste sein Nachfolger, sein enger Vertrauter und Schwiegervater Abu Bakr, die diversen Schriftstücke zu sammeln. Der dritte Kalif Uthman ibn Affan, der von 644–656 n. Chr. regierte, ließ dann diese Sammlung zu einer standardisierten Version des Korans zusammenfassen. Jeder Vers soll dabei von zwei Zeugen bestätigt worden sein, die bei der Offenbarung durch Mohammed dabei waren. Diese sogenannte „Uthman-Rezension“ gilt als die Basis des heutigen Korantextes, der im Islam als „heilig“ gilt.
Der Politische Islam nimmt die Anordnungen, die im Koran stehen, wörtlich, überträgt sie in die heutige Zeit und führt sie als Gesetzmäßigkeit seiner Ideologie aus.
Alle hier zitierten Koranverse sind von der Internetseite „islam.de“, die vom Zentralrat der Muslime in Deutschland verwaltet wird. Die dort wiedergegebenen Koranverse unterscheiden sich im Übrigen inhaltlich nicht von den gängigen Koran-Übersetzungen.
1. Unveränderliches Wort eines Gottes
Alles, was im Koran steht, wird im Politischen Islam als unanfechtbar, nicht hinterfragbar und als klare Anweisung des Gottes Allah angesehen. Gleich zu Beginn des Korans ist festgehalten:
„Dieses Buch, an dem es keinen Zweifel gibt, ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.“ (Sure 2, Vers 2)
Der Koran ist voll von Anordnungen und Befehlen, die unmissverständlich formuliert sind und in der Sichtweise des Politischen Islams zeitlos gültig sowie unveränderbar sind:
„Und verlies, was dir vom Buch deines Herrn als Offenbarung eingegeben worden ist. Es gibt niemanden, der Seine Worte abändern könnte, und du wirst außer bei Ihm keine Zuflucht finden.“ (Sure 18, Vers 27)
2. Totalitärer weltlicher Herrschaftsanspruch mit eigenen Gesetzen
Moslems gelten als höhergestellte Menschen, die das islamische Rechtssystem, die Scharia, allen Menschen weltweit vorschreiben sollen. Damit hat das von einem Gott geoffenbarte Rechtssystem absoluten Vorrang vor weltlichen Gesetzen:
„Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah. Und wenn die Leute der Schrift glauben würden, wäre es wahrlich besser für sie. Unter ihnen gibt es Gläubige, aber die meisten von ihnen sind Frevler“ (Sure 3, Vers 110)
Mit „Leute der Schrift“ sind Juden und Christen gemeint, von denen die meisten nicht das glaubten, was ihnen Mohammed in Mekka erzählte. Sie werden davor gewarnt, die Regeln des Korans zu missachten und nicht an Mohammeds Gott Allah zu glauben. Der Islam soll sich gegen alle anderen Religionen durchsetzen, da er laut Koran als einzig wahrer Glaube gilt:
„Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, um ihr die Oberhand über alle Religionen zu geben. Und Allah genügt als Zeuge.“ (Sure 48 Vers 28)
In England ist es bereits soweit, dass in einigen Stadtteilen, beispielsweise in Bradford, Birmingham und London, die islamische Gerichtsbarkeit installiert wurde und Scharia-Richter nach und nach das englische Recht außer Kraft setzen. Ähnliche Ansätze gibt es auch schon in manchen Stadtteilen von Berlin, Rotterdam, Antwerpen, Marseille, Brüssel, London, Kopenhagen, Oslo und Malmö. Sogenannte moslemische „Friedensrichter“ hebeln auch schon in deutschen Städten in Teilen die Justiz aus. Kein Wunder, denn der Koran verbietet Moslems, Recht und Gesetz der „Ungläubigen“ auf Dauer zu akzeptieren:
„Die gläubigen Männer und Frauen sind einer des anderen Beschützer. Sie gebieten das Rechte und verbieten das Verwerfliche, verrichten das Gebet und entrichten die Abgabe und gehorchen Allah und Seinem Gesandten. Sie sind es, derer Allah Sich erbarmen wird. Gewiß, Allah ist Allmächtig und Allweise.“ (Sure 9, Vers 71)
Für strenggläubige Muslime, die den Koran über alles stellen, gilt also nur ihr eigenes Gesetz:
„So gehorche nicht den Ungläubigen und mühe dich damit gegen sie ab mit großem Einsatz.“ (Sure 25, Vers 52)
Mit „damit“ ist der Koran gemeint, so wie es auch in der original arabischen Koranausgabe und den meisten Koran-Übersetzungen steht:
„So gehorche nicht den Ungläubigen, sondern eifere mit ihm (dem Quran) in großem Eifer gegen sie.“
3. Siegprinzip
Der Koran vermittelt die Vorgabe zum Sieg über alle anderen Religionen:
„Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, um ihr die Oberhand über alle Religionen zu geben. Und Allah genügt als Zeuge.“ (Sure 48, Vers 28)
Dieser Sieg ist ausdrücklich gottgewollt:
„Allah hat vorgeschrieben: „Siegen werde Ich ganz gewiß, Ich und Meine Gesandten.“ Gewiß, Allah ist Stark und Allmächtig.“ (Sure 58, Vers 21)
Wer sich den Anordnungen dieses Gottes unterwirft – „Islam“ bedeutet „Unterwerfung“ – der ist auf der Seite der Sieger:
„Wer sich Allah zum Schutzherrn nimmt und auch Seinen Gesandten und diejenigen, die glauben, – gewiß, die Anhängerschaft Allahs wird der Sieger sein.“ (Sure 5, Vers 56)
Immer wieder wird der Sieg gegen die ungläubige Gesellschaft propagiert:
„Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, um ihr die Oberhand über alle Religion zu geben, auch wenn es den Götzendienern zuwider ist.“ (Sure 9, Vers 33)
Diese Aussage wird wortgleich auch noch einmal in Sure 61 Vers 9 verkündet. Zum Sieg über alle anderen Religionen, auch gegen den erklärten Willen aller Andersgläubigen, gibt es demzufolge laut Koran keine Alternative.
4. Abgrenzung von allen Andersgläubigen
Moslems dürfen sich auf Dauer nicht den Regeln ihres Gastlandes und ihrer Regierungen unterordnen:
„Die Gläubigen sollen nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu Schutzherren nehmen. Wer das tut, hat überhaupt nichts mit Allah gemeinsam –, es sei denn, daß ihr euch durch dieses Verhalten vor ihnen wirklich schützt. Allah mahnt euch zur Vorsicht vor Sich selbst. Und zu Allah ist der Ausgang.“ (Sure 3, Vers 28)
Die Folge davon ist, dass sich viele Moslems in westeuropäischen Städten von Andersgläubigen in Parallelgesellschaftzen strikt abschotten. Ein Abweichen hiervon wird nicht geduldet:
„O die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und die Christen zu Schutzherren! Sie sind einer des anderen Schutzherren. Und wer von euch sie zu Schutzherren nimmt, der gehört zu ihnen. Gewiß, Allah leitet das ungerechte Volk nicht recht.“ (Sure 5, Vers 51)
Barmherzigkeit gibt es im Islam nur untereinander in der Ummah, der Gemeinschaft der Moslems. Ungläubigen gegenüber wird Härte gefordert:
„Muḥammad ist Allahs Gesandter. Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Ungläubigen gegenüber hart, zueinander aber barmherzig. Du siehst sie sich verbeugen und niederwerfen, indem sie nach Huld von Allah und Wohlgefallen trachten. Ihr Merkmal steht auf ihren Gesichtern durch die Niederwerfung.“ (Sure 48, Vers 29)
Die kompromisslose Abgrenzung von den „Ungläubigen“ geht sogar über den Tod hinaus:
„Und bete niemals über jemandem von ihnen, der gestorben ist, und stehe nicht an seinem Grab! Sie verleugneten ja Allah und Seinen Gesandten, und sie starben als Frevler.“ (Sure 9, Vers 84)
Daher verweigern es Moslems auch in der Regel, auf den gleichen Friedhöfen wie die „Ungläubigen“ beerdigt zu werden. Denn die Erde sei von diesen „verunreinigt“.
5. Erniedrigung, Abwertung, Bedrohung und Bestrafung
Die Juden und Christen, die wegen ihrer religiösen Bücher Tora und Bibel auch „Leute der Schrift“ bezeichnet werden, hatte der Prophet Mohammed in der Frühphase des Islams in Mekka noch umschmeichelt, da er hoffte, sie würden ihn und seine neue Religion anerkennen und annehmen. Aber da sich die meisten weigerten, hat er sie in der späteren Medina-Phase als Feinde bezeichnet, wenn sie an ihrer eigenen Religion und ihrem Gott festhielten:
„Gewiß, diejenigen unter den Leuten der Schrift und den Götzendienern, die ungläubig sind, werden im Feuer der Hölle sein, ewig darin zu bleiben. Das sind die schlechtesten Geschöpfe.“ (Sure 98, Vers 6)
Im Zuge der Machtübernahme ist die Demütigung aller Andersgläubigen oberstes Gesetz:
„Auferlegt ist ihnen Erniedrigung, wo immer sie angetroffen werden –, außer mit einem Seil von Allah und einem Seil von den Menschen –, und sie haben sich Zorn von Allah zugezogen, und Elend ist ihnen auferlegt. Dies, weil sie stets Allahs Zeichen verleugneten und die Propheten zu Unrecht töteten, weil sie sich widersetzten und stets übertraten.“ (Sure 3, Vers 112)
Jede Form von Kritik und Widerspruch wird strikt unterbunden:
„Dies dafür, daß sie Allah und Seinem Gesandten entgegengewirkt haben. Und wer Allah entgegenwirkt, gewiß, so ist Allah streng im Bestrafen.“ (Sure 59, Vers 4)
Die Bestrafungen für die „Ungläubigen“ werden immer weiter erhöht:
„Denjenigen, die ungläubig sind und von Allahs Weg abhalten, fügen Wir noch Strafe zu über ihre Strafe hinaus dafür, daß sie Unheil zu stiften pflegten.“ Sure 16, Vers 88)
Vor Widerstand wird jeder Andersgläubige eindringlich gewarnt:
„Gewiß, diejenigen, die Allah und Seinem Gesandten zuwiderhandeln, werden niedergeworfen, wie diejenigen vor ihnen niedergeworfen worden sind. Wir haben ja doch klare Zeichen hinabgesandt. Und für die Ungläubigen wird es schmachvolle Strafe geben.“ (Sure 58, Vers 5)
Die Abneigung Mohammeds gegenüber denjenigen, die sich seiner von ihm verkündeten neuen Religion verschlossen, schien abgrundtief zu sein. So verglich er sie mit Tieren:
„Und seid nicht wie diejenigen, die sagen: „Wir hören“, wo sie doch nicht hören! Gewiß, die schlimmsten Tiere bei Allah sind die tauben und stummen, die nicht begreifen.“ (Sure 8, Verse 21 und 22)
„Gewiß, die schlimmsten Tiere bei Allah sind die, die ungläubig sind und auch weiterhin nicht glauben.“ (Sure 8, Vers 55)
Der Gott des Islams wird diejenigen, die nicht glauben wollen, verschwinden lassen:
„Und damit Allah diejenigen, die glauben, herausstellt und die Ungläubigen dahinschwinden läßt.“ (Sure 3, Vers 141)
Alle Menschen, die diese Vorstellung eines drohenden und siegesgewissen Gottes nicht akzeptieren, werden eingeschüchtert:
„Und Wir haben ihn nicht das Dichten gelehrt, und es ziemt ihm auch nicht. Das ist doch nur eine Ermahnung und ein deutlicher Qurʾān, damit er warne, wer da lebt, und das Wort gegen die Ungläubigen unvermeidlich fällig werde.“ (Sure 36, Verse 69 und 70)
6. Androhung von Terror und Höllenqualen:
„Wir werden in die Herzen derjenigen, die ungläubig sind, Schrecken einjagen dafür, daß sie Allah andere Götter beigesellt haben, wozu Er keine Ermächtigung offenbart hat. Ihr Zufluchtsort wird das Höllenfeuer sein – ein schlimmer Aufenthaltsort für die Ungerechten!“ (Sure 3, Vers 151)
Wer sich dem Islam widersetzt, dem droht schlimmste Bestrafung, auch mit Androhung von Terror (Schrecken):
Als dein Herr den Engeln eingab: „Gewiß, Ich bin mit euch. So festigt diejenigen, die glauben! Ich werde in die Herzen derer, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. So schlagt ihnen auf die Nacken und schlagt von ihnen jeden Finger!“ (Sure 8, Vers 12)
Wie kann es mit einer solchen Ideologie jemals Frieden oder Ko-Existenz geben? Weder im Nahen Osten, Europa oder anderen Regionen der Welt, wo sich diese Ideologie des Politischen Islams manifestiert. Die all diese kompromisslosen Anordnungen des Korans wörtlich nimmt, auf die heutige Zeit überträgt und ausführt, Und den Andersgläubigen mit Tod und Vernichtung droht:
„Wo immer ihr auch seid, wird euch der Tod erfassen, und wäret ihr in hochgebauten Türmen.“ (Sure 4, Vers 78)
„Ruft heute nicht nach nur einer einzigen Vernichtung, sondern ruft nach vielen Vernichtungen!“ (Sure 25, Vers 14)
„Und Unser Befehl ist nur ein einziges Wort, wie ein Augenblick. Und Wir haben doch bereits manche Lager gleich euch vernichtet. Aber gibt es jemanden, der bedenkt?“ (Sure 54, Verse 50 und 51)
Den Ungläubigen wird mit schlimmsten Qualen in der Hölle gedroht:
„Und sag: Es ist die Wahrheit von eurem Herrn. Wer nun will, der soll glauben, und wer will, der soll ungläubig sein. Gewiß, Wir haben den Ungerechten ein Feuer bereitet, dessen Zeltdecke sie umfangen hält. Und wenn sie um Hilfe rufen, wird ihnen mit Wasser wie geschmolzenem Erz geholfen, das die Gesichter versengt – ein schlimmes Getränk und ein böser Rastplatz!“ (Sure 18, Vers 29)
Für diejenigen nun, die ungläubig sind, werden Gewänder aus Feuer zugeschnitten; über ihre Köpfe wird heißes Wasser gegossen. Dadurch wird zum Schmelzen gebracht, was sie in ihrem Bauch haben, und ebenso die Haut. Und für sie gibt es Keulen aus Eisen. Jedesmal, wenn sie vor Kummer aus ihm herauskommen wollen, werden sie dahin zurückgebracht, und es wird zu ihnen gesagt: „Kostet die Strafe des Brennens!“ (Sure 22, Verse 19-22)
„Aber nein! Sie erklären die Stunde für Lüge. Doch haben Wir für diejenigen, die die Stunde für Lüge erklären, eine Feuerglut bereitet.“ (Sure 25, Vers 11)
„Gewiß, Allah hat die Ungläubigen verflucht und für sie eine Feuerglut bereitet, ewig und auf immer darin zu bleiben, ohne einen Schutzherrn noch Helfer zu finden.“ (Sure 33, Verse 64 und 65)
„Diejenigen, die Unsere Zeichen verleugnen, werden Wir gewiß einem Feuer aussetzen. Jedesmal, wenn ihre Haut verbrannt ist, tauschen Wir sie ihnen gegen eine andere Haut aus, damit sie die Strafe kosten. Allah ist Allmächtig und Allweise.“ (Sure 4, Vers 56)
„Und wenn Allah ihnen nicht die Verbannung vorgeschrieben hätte, hätte Er sie wahrlich im Diesseits gestraft; und im Jenseits wird es für sie die Strafe des Höllenfeuers geben.“ (Sure 59, Vers 3)
„Allah hat den Heuchlern und den Heuchlerinnen und den Ungläubigen das Feuer der Hölle versprochen, ewig darin zu bleiben. Es ist ihre Genüge. Und Allah hat sie verflucht, und für sie gibt es beständige Strafe.“ (Sure 9, Vers 68)
7. Angriff auf das Christentum als Irrglaube
Im Zeichen der falsch verstandenen Toleranz und im Wunsch nach Verständigung wird zwar immer wieder betont, dass Christentum und Islam die gleichen Wurzeln hätten. Aber der Islam grenzt sich vielmehr scharf vom Christentum ab. Wer an Jesus Christus als Gott glaubt, gehört laut Koran genauso zu den vielzitierten „Ungläubigen“:
„Ungläubig sind ja diejenigen, die sagen: „Allah ist ja al-Masīḥ, der Sohn Maryams“. Sag: Wer vermag denn gegen Allah etwas auszurichten, wenn Er alMasīḥ, den Sohn Maryams, seine Mutter und all diejenigen, die auf der Erde sind, vernichten will? Allah gehört die Herrschaft der Himmel und der Erde und dessen, was dazwischen ist. Er erschafft, was Er will. Und Allah hat zu allem die Macht.“ (Sure 5, Vers 17)
Jesus Christus wird zu einem Gesandten Allahs degradiert:
„O Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurer Religion und sagt gegen Allah nur die Wahrheit aus! al-Masīḥ ʿĪsā, der Sohn Maryams, ist nur Allahs Gesandter und Sein Wort, das Er Maryam entbot, und Geist von Ihm. Darum glaubt an Allah und Seine Gesandten und sagt nicht „Drei“. Hört auf damit, das ist besser für euch! Allah ist nur ein Einziger Gott. Preis sei Ihm, und Erhaben ist Er darüber, daß Er ein Kind haben sollte! Ihm gehört alles, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und Allah genügt als Sachwalter.“ (Sure 4, Vers 171)
„Al-Masih“ bedeutet „der Gesalbte“ und „Isa“ heißt Jesus. Dem Koran nach ist Jesus Christus ein Diener des islamischen Gottes Allah:
„Al-Masīḥ wird es nicht verschmähen, ein Diener Allahs zu sein, auch nicht die Allah nahegestellten Engel.“ (Sure 4, Vers 172)
Mohammed stuft die christliche Religion konsequent herab und stellt sie unter Strafe:
„Fürwahr, ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gewiß, Allah ist einer von dreien.“ Es gibt aber keinen Gott außer dem Einen Einzigen. Wenn sie mit dem, was sie sagen, nicht aufhören, so wird denjenigen von ihnen, die ungläubig sind, ganz gewiß schmerzhafte Strafe widerfahren. (Sure 5, Vers 73)
8. Verfluchung und Bekämpfung von Christen und Juden
Den Christen, die die neue Religion nicht annehmen wollen, wird genauso massiv gedroht wie den Juden:
„O ihr, denen die Schrift gegeben wurde, glaubt an das, was Wir offenbart haben, das zu bestätigen, was euch bereits vorliegt, bevor Wir Gesichter auslöschen und nach hinten versetzen oder sie verfluchen, wie Wir die Sabbatleute verfluchten. Allahs Anordnung wird stets ausgeführt.“ (Sure 4, Vers 47)
Die „Schriftbesitzer“ Juden und Christen, von denen Mohammed eigentlich einiges übernommen hat – natürlich in abgewandelter Form – müssen das neue Religionsgemisch anerkennen, sonst sollen sie bekämpft werden:
„Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde –, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind!“ (Sure 9, Vers 29)
„Die Juden sagen: „ʿUzair ist Allahs Sohn“, und die Christen sagen: „Al-Masīḥ ist Allahs Sohn.“ Das sind ihre Worte aus ihren eigenen Mündern. Sie führen ähnliche Worte wie diejenigen, die zuvor ungläubig waren. Allah bekämpfe sie! Wie sie sich doch abwendig machen lassen!“ (Sure 9, Vers 30)
Die Formulierung „Allah bekämpfe sie“ lautet in den Koranübersetzungen von Muhammad Ibn Ahmad Ibn Rassoul und im Ahmadiyya-Koran „Allahs Fluch über sie“, bei Max Henning „Allah schlag sie tot“.
9. Kampf und Unterwerfung
Im Koran wird die konsequente Bekämpfung aller Andersgläubigen gefordert, auch jener Menschen, die Moslems nahestehen:
„O die ihr glaubt, kämpft gegen diejenigen, die in eurer Nähe sind von den Ungläubigen! Sie sollen in euch Härte vorfinden. Und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist!“ (Sure 9, Vers 123)
Der Kampf gegen Andersgläubige soll konsequent bis zum Endsieg geführt werden:
„Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und die Religion allein Allahs ist.“ (Sure 2, Vers 193)
Am Ende des Kampfes soll es nur noch eine einzige Religion geben, den Islam:
„Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und bis die Religion gänzlich Allahs ist.“ (Sure 8, Vers 39)
Mit Drohungen und Versprechungen schaffte es Mohammed, eine immer größere Heerschar um sich zu versammeln. Bereit, für ihren Gott zu kämpfen und zu sterben. Nun werden diese Moslems angewiesen, ihre Heimat zu verlassen, den Kampf in andere Länder zu tragen und damit das Herrschaftsgebiet des Islams zu vergrößern:
„Diejenigen, die glauben und ausgewandert sind und sich auf Allahs Weg mit ihrem Besitz und ihrer eigenen Person abgemüht haben, haben einen größeren Vorzug bei Allah. Das sind die Erfolgreichen. (Sure 9, Vers 20)
„O Prophet, sporne die Gläubigen zum Kampf an! Wenn es unter euch zwanzig Standhafte gibt, werden sie zweihundert besiegen. Und wenn es unter euch hundert gibt, werden sie Tausend von denen, die ungläubig sind, besiegen, weil sie Leute sind, die nicht verstehen.“ (Sure 8, Vers 65)
„Wenn ihr auf diejenigen, die ungläubig sind, im Kampf trefft, dann schlagt ihnen auf die Nacken. Wenn ihr sie schließlich schwer niedergeschlagen habt, dann legt ihnen die Fesseln fest an. Danach laßt sie als Wohltat frei oder gegen Lösegeld, bis der Krieg seine Lasten ablegt. Dies soll so sein! Und wenn Allah wollte, würde Er sie wahrlich allein besiegen. Er will aber damit die einen von euch durch die anderen prüfen. Und denjenigen, die auf Allahs Weg getötet werden, wird Er ihre Werke nicht fehlgehen lassen.“ (Sure 47, Vers 4)
Die Formulierung „Schlagt Ihnen auf den Nacken“ wird in anderen Übersetzungen konkretisiert: Beispielsweise bei Max Henning:
„Herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt.“
Es wird ein Kampf ohne Kompromisse gefordert:
„Gewiß, diejenigen, die ungläubig sind und von Allahs Weg abhalten und hierauf als Ungläubige sterben, so wird Allah ihnen nicht vergeben. So werdet nicht schwach und ruft nicht zum Frieden, wo ihr doch die Oberhand haben werdet, denn Allah ist mit euch, und Er wird euch nicht um eure Werke bringen.“ (Sure 47, Vers 34)
10. Tötungsprinzip als zentrales Mittel zur Ausbreitung des Islams
Die Abgrenzung von allen Andersgläubigen wird mit radikaler Konsequenz bis zum Töten gefordert:
„Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer.“ (Sure 4, Vers 89)
Im Koran gibt es 27 eindeutige Tötungsbefehle gegen die sogenannten „Ungläubigen“, hier einige davon:
„Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten! Kämpft jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte, bis sie dort zuerst gegen euch kämpfen. Wenn sie aber dort gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.“ (Sure 2, Vers 191)
„Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen der, daß sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe.“ (Sure 5, Vers 33)
„Wenn nun die Schutzmonate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf! Wenn sie aber bereuen, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Gewiß, Allah ist Allvergebend und Barmherzig.“ (Sure 9, Vers 5)
„Sie sind verflucht. Wo immer sie im Kampf angetroffen werden, werden sie ergriffen und allesamt getötet.“ 33:61
Im Falle des Tötens wird auch das schlechte Gewissen ausgeschaltet, indem formuliert wird, dass Allah durch die Hände der Gläubigen töte:
„Nicht ihr habt sie getötet, sondern Allah hat sie getötet. Und nicht du hast geworfen, als du geworfen hast, sondern Allah hat geworfen, und damit Er die Gläubigen einer schönen Prüfung von Ihm unterziehe. Gewiß, Allah ist Allhörend und Allwissend.“ (Sure 8, Vers 17)
Islamisten führen diese Anordnungen aktiv aus. Dazu gehören auch die Radikalen der über 50 islamistischen Terror-Organisationen weltweit. Dazu viele „Schläfer“, die alleine agieren.
11. Paradies-Versprechen für den Tod im Kampf
Als Belohnung für den eigenen Tod in diesem Kampf wird das Paradies versprochen:
„Allah hat von den Gläubigen ihre eigene Person und ihren Besitz dafür erkauft, daß ihnen der Paradiesgarten gehört: Sie kämpfen auf Allahs Weg, und so töten sie und werden getötet.“ (Sure 9, Vers 111)
Nach dem Kampfestod sorgt Allah für seine Schützlinge:
„Denjenigen, die auf Allahs Weg auswandern, hierauf getötet werden oder sterben, wird Allah ganz gewiß eine schöne Versorgung gewähren. Allah ist wahrlich der beste Versorger.“ (Sure 22, Vers 58)
Aber im Paradies warten nicht nur weltliche Güter auf die Söhne Allahs. Mohammed wusste seine Krieger auch mit sexuellen Verlockungen zu ködern. „Huris“ sind Jungfrauen:
„Und Wir geben ihnen als Gattinnen Ḥūrīs mit schönen, großen Augen.“ (Sure 44, Vers 51)
„Und darin sind Ḥūrīs mit schönen, großen Augen, gleich wohlverwahrten Perlen. Dies als Lohn für das, was sie zu tun pflegten. Weder hören sie darin unbedachte Rede noch Anklage der Sünde, sondern nur den Ausspruch: „Frieden! Frieden!“ (Sure 56, Vers 18 – 26)
Mohammed beschreibt diese Jungfrauen im Jenseits höchst anschaulich, um bei seinen Kämpfern sexuelle Phantasien zu wecken:
„Gewiß, für die Gottesfürchtigen wird es einen Ort des Erfolgs geben, umfriedete Gärten und Rebstöcke und prächtige, gleichaltrige weibliche Wesen und ein stets voller Becher. „(Sure 78, Verse 31 – 34)
In anderen Übersetzungen, beispielsweise bei Max Henning, heißt es konkreter:
„Jungfrauen mit schwellenden Brüsten, Altersgenossinnen„.
12. Beutemachen
Die Heerscharen Mohammeds konnten aber nicht allein von der Vorstellung an üppige Jungfrauen leben. So musste ihnen der „Prophet“ auch irdische Güter versprechen. Diese ließ er ganz einfach den „Ungläubigen“ wegnehmen:
„Allah hat euch versprochen, daß ihr viel Beute machen werdet. So hat Er euch diese schnell gewährt und die Hände der Menschen von euch zurückgehalten, und dies, damit es ein Zeichen für die Gläubigen sei und Er euch einen geraden Weg leite.“ Sure 48, Vers 20)
Weitere Beute wird versprochen, um die Kampfmoral zu erhöhen:
„Auch eine andere Beute, die ihr noch nicht zu erlangen vermochtet, hat Allah bereits umfangen. Allah hat zu allem die Macht.“ (Sure 48, Vers 21)
Im Koran trägt die gesamte Sure 8 den Namen „Die Beute“. Derart motiviert, hatte das moslemische Heer die arabische Halbinsel in wenigen Jahren unterworfen. Mohammed ließ sich seinen Anteil daran von Allah absegnen:
„Und wisset: Was immer ihr erbeutet, so gehört Allah ein Fünftel davon und dem Gesandten, und den Verwandten, den Waisen, den Armen und dem Sohn des Weges, wenn ihr an Allah glaubt und an das, was Wir auf Unseren Diener am Tag der Unterscheidung als Offenbarung hinabgesandt haben, an dem Tag, da die beiden Heere aufeinandertrafen. Und Allah hat zu allem die Macht.“ (Sure 8, Vers 41)
Im Islam ist die Welt in das „Haus des Islam“ (Dar al-Islam) und das „Haus des Krieges“ (Dar al-Harb) eingeteilt, in dem (noch) die Ungläubigen herrschen. Aber von Allah ist die Eroberung bereits in Aussicht gestellt:
„Und Er gab euch zum Erbe ihr Land, ihre Wohnstätten und ihren Besitz und auch ein Land, das ihr vorher nicht betreten hattet. Und Allah hat zu allem die Macht.“ (Sure 33, Vers 27)
13. Anwendung von List und Nicht-Einhaltung von Verträgen
Was sind nun Verträge wert, die Moslems mit „Ungläubigen“ geschlossen haben?
„Eine Lossagung von Seiten Allahs und Seines Gesandten an diejenigen unter den Götzendienern, mit denen ihr einen Vertrag abgeschlossen habt.“ (Sure 9, Vers 1)
Dabei ist die Anwendung von List erlaubt. Bekanntlich gibt es im Islam das Prinzip der „Taqiyya“, die Moslems das Täuschen und sogar das Lügen gestattet, wenn es der Verbreitung des Islam dienlich ist:
„Oder wollen sie eine List anwenden? Aber diejenigen, die ungläubig sind, sind es, die der List erliegen.“ (Sure 52, Vers 42)
Gemäß der Ideologie des Politischen Islams haben all diese Verse auch heute noch wörtliche Gültigkeit. Alle Vereinbarungen und Verträge, die der deutsche Staat mit Organisationen abgeschlosen hat, die dem Politischen Islam nahestehen, dürften ab dem Zeitpunkt hinfällig sein, wenn sich diese Organisationen in Machtpositionen fühlen.
Zur untergeordneten Stellung der Frau im Politischen Islam sind in diesem BPE-Artikel die wesentlichen Elemente aufgeführt. Zu den Gesetzen der Scharia, die der Politische Islam aus dem Koran und den Hadithen folgert, folgt in Kürze ein weiterer Artikel.

