Der Politische Islam nimmt die Anweisungen aus dem Koran wörtlich und überträgt sie auf die heutige Zeit. Damit ist der Frauenunterdrückung Tür und Tor geöffnet.
Von zentraler Bedeutung ist der bekannte „Prügelvers“ Sure 4 Vers 34, in dem die Unterordnung der Frau unter den Mann klar beschrieben ist, inklusive der körperlichen Züchtigung, falls sie sich widersetzt. Alle Koranverse sind der Koranausgabe bei „islam.de“ entnommen, einer offiziellen islamischen Internetseite, die vom Zentralrat der Muslime in Deutschland verwaltet wird:
„Die Männer stehen in Verantwortung für die Frauen wegen dessen, womit Allah die einen von ihnen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Besitz für sie ausgeben. Darum sind die rechtschaffenen Frauen Allah demütig ergeben und hüten das zu Verbergende, weil Allah es hütet. Und diejenigen, deren Widersetzlichkeit ihr befürchtet, ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie. Wenn sie euch aber gehorchen, dann sucht kein Mittel gegen sie. Allah ist Erhaben und Groß.“ (Sure 4 Vers 34)
Frauen müssen sich auch sexuell dem Mann unterwerfen, schließlich bedeutet Islam ja auch „Unterwerfung“. So muss sie in der Ehe ihrem Mann jederzeit sexuell zu willen sein, wann immer es ihm gefällt:
„Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. So kommt zu eurem Saatfeld, wann und wie ihr wollt.“ (Sure 2 Vers 223)
Frauen erben nur die Hälfte im Vergleich zu einem Mann:
„Allah empfiehlt euch hinsichtlich eurer Kinder: Einem männlichen Geschlechts kommt ebensoviel zu wie der Anteil von zwei weiblichen Geschlechts.“ (Sure 4 Vers 11)
Frauen haben auch nur die halbe Zeugenaussagekraft vor Gericht im Vergleich zu einem Mann:
„Und bringt zwei Männer von euch als Zeugen. Wenn es keine zwei Männer sein können, dann sollen es ein Mann und zwei Frauen sein, mit denen als Zeugen ihr zufrieden seid, – damit, wenn eine von beiden sich irrt, eine die andere erinnere.“ (Sure 2 Vers 282)
Dem Mann sind bis zu vier Ehefrauen erlaubt:
„Überlegt gut und nehmt nur eine, zwei, drei, höchstens vier Ehefrauen. Fürchtet ihr euch auch so noch, ungerecht zu sein, nehmt nur eine Frau oder lebt mit Sklavinnen, die ihr erwarbt. So werdet ihr leichter nicht vom Rechten abirren.“ (Sure 4, Vers 3)
Die Sklaverei ist ebenfalls gestattet. Die Formulierung „was Eure rechte Hand besitzt“ bedeutet Sklavinnen:
„Und wer von euch nicht so bemittelt ist, daß er ehrbare, gläubige Frauen zu heiraten vermag, der soll von den gläubigen Mädchen heiraten, die eure rechte Hand besitzt.“ (Sure 4, Vers 25)
Eine Heirat mit Andersgläubigen ist nicht gestattet. Moslemische Frauen sollen laut Koran auch verheiratet werden, wohl nach den Vorstellungen der Väter und weiteren männlichen Familienangehörigen:
„Und heiratet Götzendienerinnen nicht, bevor sie glauben. Und eine gläubige Sklavin ist fürwahr besser als eine Götzendienerin, auch wenn diese euch gefallen sollte. Und verheiratet nicht gläubige Frauen mit Götzendienern, bevor sie glauben.“ (Sure 2 Vers 221)
Frauen sollen sich verhüllen, damit sie sexuell nicht belästigt werden:
„O Prophet, sag deinen Gattinnen und deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen etwas von ihrem Überwurf über sich herunterziehen. Das ist eher geeignet, daß sie erkannt und so nicht belästigt werden. ( Sure 33, Vers 59)
Die Auswirkungen dieser Verordnung für leicht bekleidete ungläubige Frauen ist verhängnisvoll, denn nicht selten werden sie aufgrund der Nicht-Verhüllung als Opfer für Belästigung angesehen, die selber daran schuld sind, weil sie den islamischen Bedeckungsvorschriften schließlich nicht folgen. Streng islamische Rechtsgelehrte wie Yusuf al-Qaradawi fordern sogar die Bestrafung von Frauen, die im Falle einer Vergewaltigung „unangemessen“ bekleidet waren:
Auf Untreue in der Ehe ist für Frauen die Todesstrafe vorgesehen:
„Und diejenigen von euren Frauen, die das Abscheuliche begehen, – bringt vier Zeugen von euch gegen sie. Wenn sie es bezeugen, dann haltet sie im Haus fest, bis der Tod sie abberuft oder Allah ihnen einen Ausweg schafft.“ (Sure 4, Vers 15)
Bundeskanzler Friedrich Merz hat am am 27. März beim „F.A.Z-Kongreß 2026“ in Frankfurt am Main eine „Islam und Frauen“-Debatte angestoßen, indem er bei einem Podiumsgespräch sagte (hier im Video ab 9:33:30):
„Ich wundere mich immer wieder darüber, wie zum Beispiel die Grünen mit einer unglaublichen Pose für Gleichberechtigung und für Frauenrechte einstehen, und dann werden sie plötzlich ganz still, wenn es mal darum geht, mal über das Familienbild im Islam zu sprechen und mal darüber offen zu sprechen, was da denn auch für ein Frauenbild in diesen Gesellschaften teilweise herrscht. So, und darüber müssen wir sprechen, das müssen wir ansprechen, und wir müssen es versuchen zu ändern. Und das genau versuche ich zu tun.“
Diese Aussagen haben Imam Bajrambejamin Idriz so aufgeschreckt, dass er sich sogleich in die öffentliche Debatte einschaltete und Merz in seine Moschee nach Penzberg einlud. Dort will er den Bundeskanzler vermutlich wieder mit seinen Märchen aus 1001er Nacht über den angeblich so „frauenfrendlichen“ Islam einseifen. Mehr dazu in diesem Artikel bei PI-NEWS.

